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Klimaschutzbausteine Weissach im Tal

Bereits 1991 hat der Gemeinderat die Themen Umwelt- und Klimaschutz aufgenommen und mit einzelnen Projekten in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt.
Im Klimaschutz waren diese ersten Schritte die Förderung von thermischen Solaranlagen. Heute eine selbstverständliche Technik, war damals die Wassererwärmung mit Hilfe der Sonne Neuland.
 
Bei der Erstellung der Umweltbilanz der Gemeinde 1990 wurden erstmals gezielt verschiedene Umweltthemen aufgegriffen, Istzustände im Zeitraum 1987-1989 erhoben und Einzelmaßnahmen dazu vorgeschlagen. Das Thema „Klimafunktion und Luftreinhaltung“ war ein wichtiger, zukunftsweisender Bestandteil dieser Erhebung und des 1991 folgende Umweltberichts. Dieser wurde 1997 mit dem 2. Umweltbericht fortgeschrieben.
 
Der Beitritt 1991 zum Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V. war der erste öffentliche Baustein des gemeindlichen Klimaschutzes. Damit wurden die Ziele des Klimabündnis anerkannt und die Verpflichtung eingegangen, diese zu realisieren.
 
Das erste Energiekonzept ließ die Gemeinde 1993 vom Öko-Institut in Freiburg erarbeiten. Bereits damals wurde auf das Thema „Gemeindegebäude“ in den Focus gerückt.
 
1995 wurde das überregional beachtete CO2-Reduktionsprogramm beschlossen. Erstmals wurde in einer Gemeinde unserer Größenordnung die umfassende Förderung von unterschiedlichsten Maßnahmen angeboten, welche primär das Ziel der Energieeinsparung und damit der CO2-Reduktion festgeschrieben hatten.
Dieses Programm ist bis heute, mit wesentlichen Erweiterungen, in Kraft.
 
Mit Beginn der Lokalen Agenda 21 im Jahr 1997 befassten sich verschiedene Arbeitskreise mit dem Thema Energie und C02-Vermeidung in unterschiedlichen Bereichen. Diese fanden 2008 im Gemeindeentwicklungsplan Weissach 2020 ihre Fortsetzung.
 
Definierte Vorgehensweisen verlangt der European Energy Award (eea)welchem die Gemeinde 2007 beigetreten ist. Ein Zertifizierungs- und Managementverfahren, welches der Gemeinde durch interne und externe Audits jederzeit einen Überblick zum Gesamtthema Klimaschutzmaßnahmen ermöglicht. Verschiedene Themenbereiche mit Detailangaben ermöglichen in Form von Indikatoren eine langfristige Fortschreibung der Ergebnisse und damit einen genauen Überblick der Stärken und Schwächen.
 
Das Klimaschutzkonzept für die Gemeinde wurde im Rahmen einer ausführlichen Bürgerbeteiligung 2012 erarbeitet. In zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen, vielen Sitzungen von Projektgruppen und Zwischenberatungen der Ergebnisse im Gemeinderat, stellt dieses Projekt, zusammen mit dem eea, das Fundament des gemeindlichen Klimaschutzes dar.
 
Alle Aktionen, Aktivitäten, Projekte und Maßnahmen zielen darauf ab, den Klimaschutz in der Gemeinde voran zu bringen, die BürgerInnen zu beteiligen und gemeinsam mit Gemeinderat und –verwaltung Wege zu finden, die eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen.
Wenn Sie Interesse haben sich an unseren Klimaschutzaktivitäten zu beteiligen, Rückfragen oder Vorschläge haben, zögern Sie nicht mit anzusprechen.
 
Ihr
 
Ian Schölzel
Bürgermeister