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Symbolischer Baggerbiss läutet die Erschließungsarbeiten fürs neue Gewerbegebiet „Wanne“ ein

Einen hohen kommunalpolitischen Stellenwert nimmt die Entwicklung von Weissach im Tal hin zu einem veritablem Gewerbestandort ein. Gemeinderat und -verwaltung sind bestrebt, Bestandsbetriebe zu halten und neue Firmen anzusiedeln. Im Vergleich zu ähnlich großen Kommunen weist unsere Gemeinde deutlich weniger Gewerbe auf.

Das macht sich auch bei einer der wichtigsten Einnahmequellen für Kommunen - die der Gemeindetag Baden-Württemberg als „das Rückgrat der gemeindlichen Steuerquellen“ bezeichnet - nämlich der Gewerbesteuer deutlich bemerkbar. Um perspektivisch von der Abhängigkeit bzw. einseitigen Finanzierung der Gemeinde über Bauplatzerlöse wegkommen zu können, haben sich Rat und Verwaltung das strategische Ziel gesetzt, Betriebe am Ort zu halten, ihnen Bleibeperspektiven zu bieten und gleichzeitig neue Gewerbeflächen zu entwickeln, um möglichst weitere Betriebe am Ort anzusiedeln. Des Weiteren sollen zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort geschaffen werden, damit soll auch das Pendlersaldo positiv beeinflusst werden.
Mit der Ausweisung des Gewerbegebiets „Wanne“ in Unterweissach wurde hierzu eine wichtige Weichenstellung vorgenommen. Mit dem symbolischen Baggerbiss läutete Bürgermeister Schölzel letzten Dienstag den Auftakt für die Erschließungsarbeiten ein. Die Arbeiten werden ca. ein halbes Jahr andauern. Die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist immens. Erfreulich ist, dass mittlerweile auch größere und namhafte Betriebe wegen Gewerbebauplätzen in Weissach im Tal anfragen. Diese Flächen stehen zur Zeit jedoch nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung, weshalb Bürgermeister Schölzel in seiner Ansprache anlässlich des Baggerbisses auch betonte, dass die Entwicklung des Gewerbegebiets schon jetzt weiter forciert und der zweite Bauabschnitt planerisch angegangen werden müsste.