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Baumpflege und Raupenbefall in Sträuchern

In den vergangenen Tagen und auch in den kommenden Tagen fanden bzw. finden Baupflege- und Grünpflegearbeiten statt. Im Gemeindegebiet gibt es leider viele Bäume, in denen abgestorbenes Geäst und auch Pilzbefall vorhanden ist.

Teilweise bedarf es zum Entfernen des sogenannten Totholzes Fachleute, die sich mit Seilen ausrüsten und den Baum erklettern um an die Äste in großer Höhe heranzukommen. So auch im Bereich Brühlweg; dort ist ein Ast einer Weide bedrohlich über die Straße gehangen und weitere tote Äste befanden sich in einer hohen Eiche. Gemeinsam mit unseren Bauhofmitarbeitern wurde das Geäst beseitigt und so die Gefahr für Fußgänger und Verkehrsteilnehmer entschärft. In manchen Fällen ist es leider mit der Entfernung von Totholz aus den Bäumen nicht getan. Auf den ersten Blick gesund scheinende Bäume sind mit Pilzen im Stamm befallen, so dass diese dann nicht mehr gerettet werden können. Allerdings gilt hier das Motto: Bäume und Sträucher erhalten, wo es möglich ist. Nur die wirklich kranken Pflanzen werden entfernt.
Ein weiteres aktuelles Thema ist der Befall von Grünflächen (Sträuchern) mit Raupen. Die betroffenen Sträucher sind mit einer Schicht „Spinnweben“ überzogen, was optisch nicht gerade ansprechend wirkt. Bei den Gespinsten handelt es sich um die Nester der Gespinstmotte. Diese Falterart legt ihre Eier in Bäumen und Gebüschen ab, die dort unter einer Schutzschicht (sichtbare „Spinnweben“)  überwintern. Im Frühjahr schlüpfen die Larven, sobald sich die Blätter entwickelt haben. Daraus entwickeln sich gefräßige Raupen, die die Blätter aufs Gerippe kahl fressen. Aus den Gerippen bauen die Raupen eine Behausung, um sich zu verpuppen. Daraus schlüpfen neue Falter. Die Bekämpfung der Raupen mit chemischen Mitteln ist hier nicht angebracht, da die Wirkung nicht nur fraglich ist, sondern auch Nützlinge und Vögel zu Schaden kommen, da die Raupen von vielen Singvögeln und Insekten; darunter auch Schlupfwespen, gerne als Nahrung genommen werden. Die Pflanzen schlagen in der Regel wieder aus, so dass nach kurzer Zeit die Gespinste wieder verschwunden sind. Eine Gesundheitsgefahr besteht hier nicht.